Die wichtigsten W-Fragen für einen guten Text

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten, heißt es. Wie also sorgen wir für gute Antworten in unserem Text, die alle Fragen unserer Leser beantworten? Und ihn gleichzeitig möglichst noch motivieren und glücklich machen? So zum Beispiel: Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und Leser fragen  – also sollten wir Ihnen antworten! Dabei helfen uns die berühmten W-Fragen, die sollte man immer im Kopf haben, wenn man einen Text schreibt. Ob PR-Text oder Blogartikel, folgende Fragen warten auf eine Antwort:

5 oder 6 W-Fragen für einen guten Text:

  • WAS ist das Thema, was ist passiert?
  • WER war an diesem Ereignis beteiligt?
  • WO ist das passiert?
  • WANN ist es passiert?
  • WARUM ist es passiert?
  • Und als kleine Kür beantworten wir noch, WELCHE Quellen wir für das Ganze haben.
Ursprünglich kommt dieses Grundgerüst aus dem Print-Journalismus und ist auch heute noch eine entscheidende Grundregel für journalistische Texte wie zum Beispiel Mitteilungen, Berichte, Nachrichten und weitere informationslastige Textformen. Hier wie auch bei Pressemitteilungen gilt daher: Alle Fragen im ersten Absatz beantworten!

W-Fragen für Blogger

Für einen Blogartikel  muss man das nicht ganz so streng handhaben, hier gibt es schon eine gewissen erzählerische Freiheit. Allerdings sollte man gerade im Hinblick auf die SEO-Optimierung beachten, dass man nicht allzu umschweifig und langatmig in ein Thema einleitet. Erstens springen uns dann vielleicht Leser ab, zweitens wollen Suchmaschinen schon im ersten Absatz das Kern-Keyword lesen.

Erfolgsrezept für gute Texte: Inhalte gliedern!

Deshalb gliedern wir unsere Inhalte – grundsätzlich ein Erfolgsrezept für gute Texte. In diesem Fall sortiert man folgendermaßen: Zuerst kommen die wichtigsten Inhalte – das sind die W-Fragen und die Antworten. Das müssen je nach Textlänge und Thema auch nicht immer alle W-Fragen sein, zu den wichtigsten gehören „Was? Wann? Wer? Wo“?

Leserfreundlich: Der Zwiebelschalen-Effekt für einen Text

Dann folgende ergänzende, vertiefende und nicht ganz so wichtige Inhalte und Aspekte des Themas. So kann der Leser selbst entscheiden, wie tief er in ein Thema eintauchen möchte – die wichtigsten Infos hat er schon ganz zu Beginn serviert bekommen, nun kann er nach Belieben weiterlesen und zum Beispiel Hintergrundinformationen von bekommen. Mit dieser Zwiebelschalen-Technik helfen wir unseren Lesern, Stück für Stück in die Tiefe zu gehen, wenn sie das möchten.

Die W-Fragen im Storytelling

Das Grundgerüst der W-Fragen eignet sich auch prima für Fachartikel und Texte, die wir  nach dem Storytelling-Prinzip verfassen wollen. Auch hier gilt: Man muss die journalistischen Grundregeln nicht 1:1 für einen Blog übernehmen. Doch es macht einen Text mit Sicherheit qualitativ besser, wenn man ein paar der Grundregeln zumindest im Hinterkopf hat. Wenn wir nämlich die W-Fragen gut gegliedert schon am Textanfang beantworten, weiß unser Leser genau, worum es geht. Er kennt die Fakten und kann nun tiefer in ein Thema einsteigen und die Details erfahren.

Die alles entscheidende Extra-Meile: Die zusätzliche W-Frage

Kommen wir zur letzten W-Frage, die gleichzeitig auch eine der wichtigsten ist. Denn sie kann die Wirkung eines Texte komplett verändern. Ob und wie wir sie beantworten, davon hängt es ab, ob wir unsere Leser frustriert zurücklassen oder motiviert nach vorne bringen. Die Frage lautet:
  • Und was jetzt?
Sie beantwortet die offene Frage des Lesers, was er nun tun soll. Entweder geben wir – falls vorhanden – eine konkrekte Handlungsanweisung. Eine andere Variante sind verschiedene Lösungsansätze. Wenn wir über ein Problem, einen Missstand, einen Schmerzpunkt berichten, dann erzählen wir nun, welche Lösungen es gibt und was der Leser tun kann. Das Problem ist komplex? Wo werden Lösungsansätze diskutiert, gibt es Foren oder Facebook-Gruppen, die Hilfestellungen bieten? Oder gibt es kleine konkrete Dinge, die jeder einzelne tun kann? Diese letzte Frage gehört zum so genannten „konstruktiven Journalismus“. Das Ziel ist es, die Leser nicht mit negativen Ereignissen zu bombardieren (frei nach: „If it bleads, it leads“), sondern stattdessen die Leser zu ermutigen, die Missstände zu ändern. Ihnen Perspektiven und Möglichkeiten aufzuzeigen, statt sie mit einem Gefühl der Hilflosikgeit und Ohnmacht zurückzulassen.

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